EXKLUSIVINTERVIEW MIT BRATZE: „WIR WERDEN VON AUDIOLITH IM KERKER GEHALTEN“

Wir treffen die Kapelle BRATZE, bekannt für ihre grässlichen Musikstücke, in einer dunklen Ecke dieser Stadt. Es ist eines der wenigen Interviews, in denen sie frei sprechen können. In dem nur fünfminütigen Gespräch geben sie uns erschreckende Eindrücke in das grausame Audiolith-Imperium. Nach diesen wenigen Minuten treten die sogenannten „Bodyguards“ von Bratze offensiv in Erscheinung und nehmen die beiden in Gewahrsam.

Um die Persönlichkeit der Bandmitglieder zu schützen, haben wir ihre Nachnamen anonymisiert.

Wie seid ihr in den dreckigen, stinkingen Audiolith-Sumpf geraten?
Kevin H.: Lewe hat das meiste Geld geboten. Und als wir mit ihm nur über die Vertragsbedingungen sprechen wollten, hat er uns festgebunden.
Norman K.: Mit seinen Tentakeln.
Kevin H.: Er wollte uns erschießen.

Seid ihr denn mittlerweile freiwillig dabei?
(Kevin antwortet zögerlich) Ja. Mittlerweile wurden wir einigen Gehirnwäschen unterzogen und finden alles super.

Warum schreibt ihr keine vernünftigen Songs wie die Atzen, nur so Zeug mit komplizierten Texten, die man gar nicht auf Anhieb versteht?
Norman K.: Weil die anderen das besser können.
Kevin H.: So gute Musik wie die können wir gar nicht machen. Also müssen wir eben mit dem leben, was wir können.
Norman K.: Uns tut das ja auch jeden Abend leid, wenn wir irgendwo auftreten.
Kevin H.: Wir schämen uns auch für das Publikum, dass die tatsächlich Geld für uns bezahlen und uns zujubeln.

Aber wäre es dann nicht besser für die Welt, wenn ihr euch einschließt und euch bis an euer Lebensende schämt?
Norman K.: Man kann sich doch auch auf der Bühne schämen.

Habt ihr nichts anderes gelernt oder seid ihr einfach nur bescheuert, dass ihr so etwas machen müsst?
Norman K.: Nö, nö, haben wir nicht. Selbst wenn wir etwas anderes gelernt hätten, das nützt uns ja jetzt auch nichts mehr.
Kevin H.: Einmal im Sumpf, immer im Sumpf.
Norman K.: Ich würde da ja auch gerne raus, aber ich kann nicht. Mir hilft ja niemand.

Wir haben zusammen mit der Bild-Zeitung und der FDP ein Ausstiegsprogramm für Audiolith-Mitglieder entwickelt. Über 100 Menschen haben sich dazu bereit erklärt, Teile von Audiolith zu entsorgen, z.B. das neue Saalschutz-Album. Warum habt ihr euch nicht an uns gewendet?
Kevin H.: Weil wir davon nichts wussten.

Seid ihr von der Außenwelt abgeschnitten?
Kevin H.: Wir werden quasi gehalten. In unserem Kerker. Lewe hat den extra für uns angelegt.
Norman K.: Und wenn wir auf Tour gehen, hat Lewe so eine Art Pferdeanhänger voller Schlamm für uns, vor der Show werden wir mit einem Kran auf die Bühne gehoben und direkt nach der Show wieder eingesperrt.
Kevin H.: Das da hinten sind unsere Bewacher. Lewes Schergen.

Hey, Schergen! Wie ist es so für Lewe zu arbeiten?
(Anonymer Scherge): Scheiße! Wir werden mies bezahlt!
Warum macht ihr das dann?
(Anonymer Scherge): Weil wir aggressiv sind! Und voller Selbsthass!

Zurück zu euch, Bratze. Was würdet ihr Bands raten, die von Audiolith einen Vertrag angeboten bekommen?
Kevin H.: Sich erschießen.

Gibt es irgendeine Möglichkeit, Audiolith zu zerstören?
Kevin H. Nein, leider nicht. Das System Audiolith ist zu mächtig.
Norman K.: Durch einen Vulkanausbruch, schätze ich mal. Aber ich weiß jetzt auch nicht, wer sich einen Vulkanausbruch leisten könnte.


5 Antworten auf „EXKLUSIVINTERVIEW MIT BRATZE: „WIR WERDEN VON AUDIOLITH IM KERKER GEHALTEN““


  1. 1 classless 27. Oktober 2010 um 9:00 Uhr

    Wer jetzt lacht, erliegt dem trügerischen Schein, daß das alles nicht wahr sei!

  2. 2 Tautzi 27. Oktober 2010 um 13:23 Uhr

    Für so einen Mist liebe ich euch!
    Wenigstens Bands, die über sich selbst lachen können! :]
    Auch wenn eure Texte nicht so geistreich wie die der Atzen sind, seid ihr auch gaanz „okay“. :D

    Gruß an Audiolith komplett! Klasse MUsik und extrem sympathische Leute.

  3. 3 KiBa 27. Oktober 2010 um 13:53 Uhr

    Da muss man doch was machen.
    Ich find es gut das die Bild und die FDP so eine Initiative gegründet haben. Wenn man jetz noch Thilo Sarrazin mit ins Boot hollen könnte wäre dieses ganze böswillige Label endlich Geschichte!

    und Tautzi wo lacht Bratze über sich selbst? Ich finde es eher traurig das ein Labelchef so etwas mit seinen Sklaven Bänds macht.
    Und dir haben sie wohl auch schon eine Gehirnwäsche unterzogen oder? Sonst würdest du die Musik nicht klasse finden.

    MFG ein besorgter nationaler christlich Liberaler!

  4. 4 Denis 28. Oktober 2010 um 11:48 Uhr

    @ Tautzi
    du klingst, als hieltest du dieses interview und diesen blog für eine ausgeklügelte pr-maßnahme von audiolith. aber keine angst, so weit reichen die tentakel dieses monstrums noch nicht. keiner von uns wird überwacht, du kannst aufhören, dich bei ihnen einzuschleimen – wir wissen doch alle, dass ihre musik nicht „klasse“ ist.

  5. 5 MF 12. Januar 2011 um 1:52 Uhr

    Ist ja echt Wahnsinn, wie eure obercoole Aktion hier floriert. Da kann sich Audiolith Mal ne Scheibe abschneiden, nä ?!

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